Schade, schade, sprach die Made!

Juli 2021 – Leider hat Europa die Chance nicht genutzt, sich im Konflikt zwischen den USA und China als eigenständige und ausgleichende dritte Kraft zu positionieren. Stattdessen lässt man sich in einer Allianz gegen China vor den Karren der Amerikaner spannen – zur gemeinsamen Verteidigung „westlicher Werte“ wie es heißt.

Raupe Nimmersatt

Anfang Juni 2021 – Prognosen sind deshalb besonders schwierig, weil sie die Zukunft betreffen. Diese Binsenweisheit gilt umso mehr, wenn es um Vorhersagen zur Wirtschafts- und Börsenentwicklung geht. Trotzdem sollte man auf Entwicklungen aufmerksam machen …

Das asiatische Jahrzehnt

Anfang März 2021 – bisher gab es in jedem Jahrzehnt einen dominanten Megatrend an den Börsen, der meist in einer Blase endete. In den letzten 10 Jahren waren es die FAANG-Aktien (Facebook, Apple, Amazon, Netflix und Google). Zusammen mit Microsoft haben sie im S&P 500-Index inzwischen ein Gewicht von 23 %, während sich die anderen 495 Aktien den Rest teilen müssen.

Seuchen-Sozialismus II

Ende Oktober 2020 – Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe. Ende September hat der Norwegische Staatsfonds bekannt gegeben, dass er den Anteil europäischer Aktien in seinem Portefeuille weiter von 33% auf 26,5% verringern will. 2012 hatte er noch 50% betragen. Aufgestockt werden soll dafür Nordamerika von 41,6% auf 48%.

Konjunktur und Börse

Anfang September 2020 – Bereits 1977 wurde mir bei meiner Diplom-Arbeit zum Thema „Konjunktur und Börse“ klar, dass Konjunkturindikatoren nicht zur Börsenprognose taugen. Der Grund: Die Börse selbst ist der beste Frühindikator für die weitere Konjunkturentwicklung und nicht umgekehrt. Weshalb der Börsenverlauf folgerichtig auch in den amerikanischen „leading indicators“ enthalten ist.

Kampf der Giganten!

Mitte Juni 2020 – an den Aktienmärkten wirken derzeit gewaltige Kräfte gegeneinander. Auf der Makroebene stehen gruselige Wirtschafts- und Unternehmensnachrichten gegen gigantische Rettungspakete von Notenbanken und Regierungen. Und auf der Mikroebene kämpfen die Favoriten des letzten Jahrzehnts um ihre Vorherrschaft gegenüber einem Comeback der arg gebeutelten Value-Aktien.

Seuchen-Sozialismus

Mai 2020 – Keine Sorge, der Begriff „Seuchen-Sozialismus“ stammt nicht von mir. Dazu bin ich nicht radikal und kreativ genug. Er wurde geprägt von Eric Gujer, Chefredakteur der angesehenen NZZ (Neue Zürcher Zeitung). Er warnt damit vor einem allmächtigen Sozialstaat, der mit Unsummen schuldenfinanzierten Geldes verspricht, alles und jeden zu retten und dabei die Persönlichkeitsrechte seiner Bürger immer mehr einschränkt.

Angst essen Seele auf

Ich hätte nie für möglich gehalten, dass die Aktienkurse wegen der Corona-Krise so schnell und so massiv einbrechen könnten. Und den meisten anderen Börsenbeobachtern dürfte es ähnlich ergangen sein. Bereits nach wenigen Wochen sind die vielen positiven Börsenprognosen für das Jahr 2020 wahrscheinlich Makulatur. Dies bestätigt wieder einmal meine These, dass kurz- und mittelfristige Vorhersagen zur Marktentwicklung mit äußerster Vorsicht zu genießen sind.

Zeit der Jäger und Sammler

März 2020 – Unterschiedlicher hätte die Kursentwicklung vieler Aktien in den letzten 10 Jahren nicht sein können. Während Wachstums- und Qualitätspapiere massiv an Wert gewannen, kamen Value-Aktien deutlich unter Druck. Auf ein gutes Beispiel am Schweizer Aktienmarkt hat die Finanz & Wirtschaft vom 15. Februar hingewiesen.

Preiswerte Innovatoren

Januar 2020 – Nach einer mehr als zehnjährigen Aufwärtsbewegung an den Börsen sind Aktien nach Ansicht vieler Experten deutlich überbewertet, was viele Crash-Propheten auf den Plan ruft. Aber stimmt das auch? Tatsächlich gibt es viele sogenannte Wachstums- und Qualitätsaktien, die nach absoluten Bewertungskennzahlen sehr hoch bewertet sind. Unter Berücksichtigung des historisch niedrigen Zinsniveaus relativiert sich … Read more