Die Ersten werden die Letzten sein!

Anfang Juli 2022 – Das Blutbad bei den bisherigen Börsendarlings FAANG & Co. dürfte Anleger unsere Warnungen schmerzhaft in Erinnerung rufen, dass man keine Aktien kaufen sollte, denen „die Zukunft gehört“. Merke: Auch die feinste Wachstumsaktie und der beste Qualitätswert sind kein gutes Investment, wenn sie zu hoch bewertet sind.

Die Fonds für antizyklische Anleger

Mitte Januar 2022 – Eigentlich wollte ich mich 2018 nach einer 40jährigen Tätigkeit als Wertpapieranalyst, Vermögensverwalter und Fondsmanager in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden. Doch die Katze lässt das Mausen nicht. Noch immer stellt die Analyse des Börsenumfeldes für mich eine spannende intellektuelle Herausforderung dar, der ich mich offensichtlich nicht entziehen kann.

Wann kommt der Favoritenwechsel?

Anfang Januar 2022 – Das alte Jahr kann man getrost unter dem Motto „Im Westen nichts Neues“ abhaken. Erneut übernahmen die US-Börsen die Favoritenrolle, hinzu kamen satte Währungsgewinne im US-Dollar. Europa spielte im Mittelfeld mit einem Zuwachs von 15,8% im DAX-Index. Asien enttäuschte auf der ganzen Linie, vor allem wegen den Kursverlusten in China.

Triumph der Schuldenmacher

Anfang November 2021 – Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt. Aus persönlichen Gründen, wie er sagt. Fast gleichzeitig warnte EU-Währungskommissar Paolo Gentiloni in einem Handelsblatt-Interview vor einer Rückkehr zur „schädlichen Sparpolitik“ aus der Zeit vor der Pandemie, die nur das Wachstum abwürge. Beide Ereignisse stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang.

Wie riskant sind Aktien?

Anfang Februar 2021 – Der Wunschtraum jedes Anlegers ist eine möglichst hohe Rendite auf das eingesetzte Kapital bei möglichst geringem Risiko. Doch dieses Minimax-Prinzip funktioniert in der Praxis nicht. Höhere Wertsteigerungen müssen in aller Regel auch mit einem höheren Risiko erkauft werden.

Unsere Anlagepolitik im Börsenjahr 2021

Anfang Januar 2021 – 2020 hatte es in sich. In unserer Modellrechnung aus dem Dezember 2019 gingen wir von einem DAX-Stand von 14.500 auf Sicht von 12 Monaten aus. Ich persönlich hätte mir sogar Werte zwischen 15.000 und 16.000 vorstellen können. Doch wie so oft bei kurzfristigen Prognosen kam mit der Corona-Pandemie etwas Unvorhersehbares dazwischen.