Juli 2019 – Die Knallfrosch-Politik von Donald Trump hat erheblichen Schaden angerichtet. Weltweit weisen die wirtschaftlichen Frühindikatoren auf einen konjunkturellen Abschwung hin. Ob eine Rezession dank des Kurswechsels der Notenbanken tatsächlich vermieden werden kann, dürfte zumindest für Europa noch keineswegs sicher sein. Zu tief ist die Verunsicherung bezüglich einer weiteren Eskalation des Handelskrieges zwischen den USA und China. Der Versuch der alten Hegemonialmacht, den fernöstlichen Herausforderer in Schach zu halten, dürfte auf Dauer nur Verlierer kennen.
So wird das Börsenjahr 2026
Januar 2026 – Führende Banken und Vermögensverwalter erwarten für Ende 2026 durchschnittlich einen DAX-Stand von 26.000 Punkten, was einem Anstieg von knapp sieben Prozent entspricht. Ungewöhnlich daran ist diesmal, dass die Prognosen extrem dicht zusammenliegen und keiner der Befragten einen fallenden Index erwartet. Auch für den S&P500 liegen die Schätzungen eng zusammen.