Kommt bald die große Börsenkorrektur?

Februar 2026 – Es gibt genügend Warnzeichen, die darauf hinweisen, dass es nicht unbedingt die klügste Idee ist, jetzt verstärkt in Aktien einzusteigen. Anleger waren selten so hoch in Dividendenpapieren investiert, wie aktuell und die Barreserven amerikanischer Aktienfonds haben ein Rekordtief erreicht.

So wird das Börsenjahr 2026

Januar 2026 – Führende Banken und Vermögensverwalter erwarten für Ende 2026 durchschnittlich einen DAX-Stand von 26.000 Punkten, was einem Anstieg von knapp sieben Prozent entspricht. Ungewöhnlich daran ist diesmal, dass die Prognosen extrem dicht zusammenliegen und keiner der Befragten einen fallenden Index erwartet. Auch für den S&P500 liegen die Schätzungen eng zusammen.

Geduld als Voraussetzung für langfristigen Anlageerfolg

Anfang Dezember 2025 – Vorweg eine kleine Anekdote. Es ist lange her, als ich das Mandat für das Management eines Aktienfonds verlor, weil sich der Initiator mit der Luxemburger Depotbank überworfen hatte. Jahre später staunte ich nicht schlecht. Der Fonds zierte die vorderen Plätze der Performance-Vergleiche. Als ich den Initiator das nächste Mal traf, gratulierte ich ihm zu meinem Nachfolger. Es gibt keinen, teilte er mir mit.

Bondmärkte vor dem Crash?

September 2025 – Seit Jahren raten wir von Engagements in Staatsanleihen mit langer Laufzeit ab und empfehlen stattdessen Sachwerte, insbesondere Aktien und Edelmetalle. Die staatlichen Schuldenexzesse, teilweise auch als Sondervermögen getarnt, nehmen immer krassere Formen an. Doch Anleihen gehören immer noch zu den beliebtesten Anlageklassen.

Qualitätsaktien um jeden Preis?

August 2025 – Bei der Auswahl ihrer Aktien schwören die meisten Anleger auf Qualität. Hätte man sie vor nicht allzu langer Zeit nach den besten Qualitätsaktien in Europa gefragt, hätte man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Nestle aus der Schweiz, eine Novo Nordisk aus Dänemark oder eine ASML aus den Niederlanden genannt bekommen.

Message aus Entenhausen!

Juni 2025 – Es ist noch nicht so lange her, da spielten bei der Staatsverschuldung Hunderte von Millionen keine Rolle. Dann waren es Hunderte von Milliarden und jetzt sind wir bei Hunderten von Billiarden angekommen (gleichgültig ob Dollar oder Euro). Und es deutet vieles darauf hin, dass es bis zu den Fantastilliarden von Dagobert Duck kein allzu weiter Weg mehr ist.

Schuldenorgien und die Folgen!

Anfang März 2025 – Kaum sind die Wahlen vorbei, werden alle Versprechungen über den Haufen geworfen. Trotz Steuereinnahmen in Höhe von fast 1000 Milliarden Euro pro Jahr plant man die Auflage gigantischer Sondervermögen für Infrastruktur und Kriegstüchtigkeit. Von der vollmundigen Ankündigung einer Politikwende durch Kanzlerkandidat Merz ist so gut wie nichts übriggeblieben.